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Harald Bickel (Harry)

Mein wichtigstes Medium ist die Fotografie. Sie ist Ausgangspunkt für meine Werkserien, die mich von dokumentarischen Ansätzen bis hin zu grafischen Schichtarbeiten (Chromalayer) führen. Oft ist die Landschaft Thema – meine individuelle Wahrnehmung, der Einfluss des Menschen durch direkte Eingriffe und langfristige Auswirkungen von Klimawandel und Artensterben. Es sind Landschaften rund um meine Wahlheimat, die Insel Föhr, aber auch Fundstücke und geplante Aufnahmen auf meinen Reisen durch Deutschland und Europa, besonders im skandinavischen Raum.

Darüber hinaus untersuche ich die Beziehungen zwischen abstrahierter Landschaft, etwa den Strukturen im Wattenmeer, und Spuren im urbanen Raum, wie Türen im Hamburger Schanzenviertel – bis hin zur vollständigen Auflösung in Farbe und Struktur.

Immer wieder vermengen sich dokumentarische Serien, wie Dead at the Seaside – über Jahre dokumentierte Totfunde am Strand –, mit deren grafischer Auflösung in nachgemalten Konturen und Farbflächen.

Daneben entstehen umfangreiche Porträtserien, wie Hunderte Porträts von Föhrer Mädchen und Frauen in traditioneller Tracht, oder Einzelporträts, die ich auf Acryl drucke, erhitze, aufreiße und hintermale. Hier entstehen Überschneidungen mit meinen plastischen Arbeiten aus Cortenstahl oder Plexiglas.

Meine Arbeiten präsentiere ich überwiegend in selbst kuratierten Ausstellungen, häufig im öffentlichen Raum auf der Insel Föhr, und erreiche dadurch jeweils Tausende Interessierte.

Mein Interesse an KI-gestützter Bild- und Tongenerierung, Filmproduktionen und Auftragsarbeiten ergänzt mein Spektrum.